Kashima shinryû ist eine japanische Kriegs- kunst mit 500-jähriger Tradition, welche  sowohl bewaffnete als auch waffenlose  Techniken vermittelt. Der Schwerpunkt des  Trainings basiert auf der Arbeit mit dem  Schwert (Ken jutsu), welche in Form von  Partnerübungen mit einer Holzwaffe (Bokuto)  oder mit einem ummantelten Bambusschwert  (Fukuro shinai) ausgeführt werden. 
Außerdem gehören - waffenlose Formen (Ju jutsu), - Schwertzieh- (Batto jutsu), - Messer- (Kaiken jutsu), - Stock- (Jo- und Bo jutsu) - Hellebarde- (Naginata jutsu) - und Speer-Techniken (So jutsu) zum Inhalt der Schule. Die Kashima shinryû kennt keine Wettkämpfe. Die Techniken werden unter realitätsnahen Gesichtspunkten und nicht nach sportlichen Aspekten vermittelt. Inhalt des Trainings ist die Weitergabe theoretischen und praktischen Wissens der Krieger des mittelalterlichen Japans. Die Lehren der Kashima-Shinryû formen in ihrer Gesamtheit ein umfassendes Kriegskunstsystem (Sôgô bujutsu), dass auf mentalen und physischen Techniken beruht, welches auf verschiedene Waffen oder unbewaffnete Situation angewandt werden kann. Die Schule unterliegt heute der  Kashima Shinryû Budo Renmei in Japan, welche der Leitung des 19. Großmeisters Seki Humitake untersteht.
©  Kashima Shinryu | Dresden  2014